Institut für Humangenetik

Medizinische Universität Graz

Sanger Sequenzierung

Die Sanger Sequenzierung dient der Bestimmung der Basenabfolge eines definierten DNA Abschnittes.

Wie in der PCR werden folgende Komponenten in einer Reaktion eingesetzt: (mittels PCR) vervielfältigte Patienten-DNA, ein spezifischer Primer, die 4 Nukleotide (dNTPS; Adenin, Cytosin, Guanin und Thymin), ein Puffer und eine thermostabile DNA-Polymerase. Zusätzlich zu den 4 Nukleotiden werden farbig markierte Nukleotide eingesetzt, welche ein weiteres Einfügen eines nächsten Nukleotids verhindern (ddNTPs). Somit entsteht ein Abbruch der Synthese. Aufgrund der Länge und der jeweiligen farbigen Markierung der Produkte ist es möglich eine Sequenzabfolge zu bilden.

In der Diagnostik findet die Sanger Methode Einsatz bei der Sequenzanalyse von indikationsspezifischen, krankheitsrelevanten Genen. Mit der Methode können einzelne Basenaustausche sowie kleine Deletionen und Duplikationen bestimmt werden.

Die Methode ist ISO15189 zertifiziert.

 

 

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